Wandern im Berchtesgadener Land

Nachdem wir schon unseren Sommerurlaub 2018 in den Tiroler Alpen im Hintertuxer Tal verbracht hatten, zog es uns Anfang Oktober ins Berchtesgadener Land zum Königssee und Watzmann, um diese auf Schuster Rappen zu erkunden.

Unterkunft

Als Unterkunft hatten wir uns für das Alpenhotel Brennersbach in Bischofswiesen entschieden. Für ein paar Tage Wanderurlaub ist das Hotel gut geeignet. Saubere Zimmer und ein reichhaltiges Frühstück. Dieses traditionelle Hotel im Alpenstil liegt in der Gemeinde Bischofswiesen. Es bietet eine Sonnenterrasse mit herrlicher Aussicht auf die Berchtesgadener Alpen.

Restaurants für die abendliche Stärkung hat es in fußläufiger Entfernung.

Wandertouren in Berchtesgaden

Wenn man sich im Berchtesgadener Land aufhält, darf eine Tour zum Königssee natürlich nicht fehlen. So ging eine unserer Touren zum See und mit dem Schiff erstmal nach Salet. Salet ist die letzt Station hinter St. Bartholomä. Es empfiehlt sich aufgrund des Andranges eines der ersten Schiffe zu nehmen, da der Königssee zu einen der TOP 10 Attraktionen Deutschlands gehört. Wir hatten das Gefühl, dass jeder Asiate, der Bayern besucht, auch den Königssee auf seiner to-do Liste stehen hat. Den aktuellen Schifffahrtsplan für eine morgendliche Tour gibt es hier.

Von Salet aus ging es zu Fuß zum Obersee mit seinem Postkartenmotiv dem Bootshaus. Nach ein paar Fotos ging es dann weiter zur Fischunkelalm.

Bootshaus am Obersee

Der Weg zur Fischunkelalm führt am Ufer des Obersees entlang, stellenweise ist der Weg recht schmal und steil (in Stein gehauene Treppenstufen) . An der Felswand am Ufer des Obersees ist der Wanderweg zudem durch ein Geländer gesichert. Aber auch Asiaten in Flipflops haben den Weg begangen 🙂

Angekommen an der Fischunkelalm erst mal eine kleine Stärkung. Bei dieser Alm weiss man, was es heisst Almwirtschaft zu betreiben. Es gibt keine Straße hierher und alles muss über den Königssee und Obersee herbei gebracht werden. Inklusive der Kühe.

Weiter ging unsere Wanderung zum Röthbach-Wasserfall, dem höchsten Deutschlands. Die Fallhöhe über 2 Stufen beträgt 470m. Die Strecke von der Alm zum Wasserfall ist leicht zu bewältigen und die Masse der Menschen reduziert sich auch spürbar.

Nach der Rückkehr in Schönau a. Königssee hatten wir noch nicht genug Schritte, so dass wir auch noch zum Malerwinkel hinauf wanderten. Von hier hat man einen herrlichen  Ausblick auf den Königssee.

Wanderung Wimbachklamm

Am nächsten Tag ging es beim strömenden Regen (es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung) zur Wimbachklamm bei Ramsau. Die Wimbachklamm  ist eine beeindruckende Schlucht, die man über Stege und Brücken durchqueren kann. Dies dauert ca. 30-45 Minuten.
Weiter ging die Wanderung zum Wimbacher Schloss. Der Weg ging stetig aber nich zu steil bergauf. Im Gegensatz zum Tag zuvor waren kaum Wanderer unterwegs, was gewiss auch am Sauwetter lag. Nach einer Brotzeit im Schloss (es ist eine Almhütte und nicht ein Schloss wie man es sich vorstellt) ging es den selben Weg wieder zurück. Diesmal aber bergab.

Die Wimbachklamm

Wanderung Almbachklamm

Start der Wanderung durch die Klamm war die älteste Marmorkugelmühle Deutschlands in Marktschellenberg. Die Wanderung durch die Klamm ist sehr schön. Hat man die  Wahl zwischen der Almbachklamm und der Wimbachklamm, würde ich mich für die ca. 3km lange Almbachklamm entscheiden.

Bayerische Pioniere haben 1894 einen Steig durch die 3 Kilometer lange Klamm gebaut und für das Gefälle von mehr als 200 m über 320 Stufen, einen kurzen Tunnel, 168 Nischenwege und 29 Brücken erstellt.

Zurück ging es über diese Route.

Weitere Touren kamen hinzu.

Fazit

Das Wandern im Berchtesgadener Land hat seinen Reiz. Schöne Wanderwege, die gut ausgeschildert sind. Im Sommer, zur Hauptsaison, kann es an gewissen Hotspots gewiss recht voll sein. Für Fotografen ergeben sich einige schöne Motive.

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